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Kein Geld für grüne Prestigeprojekte – AfD-Fraktion lehnt Ausbau der Grugatrasse in Richtung Mülheim ab

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Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Essen spricht sich entschieden gegen den geplanten Ausbau der Grugatrasse bis zur Stadtgrenze Mülheim aus. Angesichts der angespannten Haushaltslage ist es aus unserer Sicht unverantwortlich, Millionenbeträge in ein bereits bestehendes Projekt zu investieren, das keine akuten infrastrukturellen Probleme löst.

„Wenn der Stadtkämmerer den Bürgern Kürzungen bei sozialen Leistungen und der öffentlichen Infrastruktur zumutet, aber gleichzeitig 3,6 Millionen Euro für die Verbreiterung eines Spazier- und Radwegs verplant, dann zeigt das deutlich, welche verkehrte Prioritätensetzung im Rathaus herrscht“, erklärt der AfD-Fraktionssprecher Dr. Postert.

Die Trasse ist bereits heute in einem nutzbaren Zustand, eine zusätzliche Verbreiterung ist kein Gebot der Vernunft, sondern ein überzogener Luxus – zumal das zentrale Teilstück bei der Messe ohnehin ausgespart bleibt. Stattdessen drohen zusätzliche Eingriffe in die Natur: Bäume sollen gefällt, Büsche massiv zurückgeschnitten werden, obwohl die Stadt sich zu Klimazielen bekennt. Das ist ein ökologischer und finanzieller Widerspruch.

„Die Stadt will Radwege verbreitern, während sie an anderer Stelle nicht weiß, wie sie die Grundversorgung sichern soll. Wir fordern ein sofortiges Moratorium für dieses Projekt und eine ehrliche Neuausrichtung städtischer Investitionen – weg von ideologisch motivierten Prestigeprojekten hin zu den wahren Bedürfnissen der Bürger“.

Die AfD-Fraktion wird in den zuständigen Ausschüssen gegen die Freigabe weiterer Planungsgelder stimmen und ruft auch andere Fraktionen auf, sich ihrer Verantwortung für Haushaltsdisziplin und Naturschutz zu stellen.

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